Camp NaNo 2019

Ihr Lieben, 

 

hach, was war ich wieder faul. Nicht allgemein, aber hier auf dem Blog. Und natürlich wird es April und natürlich wird es damit Zeit, das zu ändern. Wir erinnern uns: April, Juli, November. Die heißen Monate des Jahres.

 

Und wie mir neulich aufging, ist es eigentlich Schwachsinn, das zu behaupten. Denn ich habe nicht nur in diesen Monaten Statistiken "mitlaufen", die meine Schreibaktivitäten tracken, sondern auch sonst.

Warum? Gute Frage. Ich mag Statistiken. Und manchmal sehe ich einfach gern Fortschritte, die sich noch nicht in Form von Papier ins Regal stellen lassen. Gleichzeitig bremst es mein "Du tust zu wenig"-Gen ein wenig aus, wenn ich schwarz auf weiß nachvollziehen kann, wie viel Zeit ich mit dem Schreiben, wie viel im Lektorat, wie viel im Brotjob verwendet habe, dann kann ich weitaus eher sagen: "Ne, dieses Wochenende ist schönes Wetter. Rechner bleibt aus." 

 

Apropos schönes Wetter: Ich bin ja durchaus auch ein Mensch, der sich den einen oder anderen Gedanken um das Klima bzw. um die Natur macht. Aber ich war jetzt nicht direkt ... böse, als ich Ende Februar zum ersten Mal im T-Shirt und mit Sonnencreme auf der Nase auf der Terrasse saß und gearbeitet habe ... Normal ist das sicher nicht, aber Gott, Winter sind immer so verdammt lang! Insofern drückt mir bitte die Daumen, dass nächsten Monat die nächste Wärmewelle kommt. Ich will wieder draußen tippen. 

 

Und nun mal zu den Inhalten: Ich plane, während dieses NaNos Das Würfelspiel der Götter zu beenden. Tatsächlich habe ich Donnerstag an einer ziemlich neuralgischen Stelle die Pause herangezwungen, um morgen - oder heute Nacht? - jodelnd in die Handlung eintauchen zu können. Und obwohl so viel überarbeitet, verändert, gekürzt wurde, ist es immer noch ein Mammutvieh. 

 

Danach geht's direkt ins nächste Projekt. *hier bitte Smiley mit Sonnenbrille einfügen* Dazu wird noch nichts verraten, versprochen, zugesagt. Nur, dass es natürlich eigentlich nicht so gedacht ist, beim NaNo mit angekauten Projekten herumzumachen und dann mittendrin zu "wechseln". Aber wer weiß? Vielleicht kommt es ja auch gar nicht so weit und Ciaran und Kjell brauchen doch noch ganze 50k? Just kidding.

 

Wie dem auch sei: Ich freue mich sehr auf diesen Marathon und hoffe nur, mein Nacken macht mit. Ich - ausgerechnet ich, der sich ewig geweigert hat, sich ein Handy geschweige denn ein Smartphone zuzulegen - hat es nämlich geschafft, sich einen Nackenknacks zu erdaddeln.

Echt mal: Jahre des Gameboy/GameGear-Spielens, Ewigkeiten in Sternenschweif und Co., Äonen in Gothic , Might and Magic und Diablo und knapp vierzehn Jahre in Azeroth - Muuuuh - inklusive nächtlicher Erzruns, Achievementfarming, PVP und Raids und am Handy habe ich mir den Nacken vermurkst? Das ist, also würde ein Iron-Man-Teilnehmer auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt über einen Kaugummi fallen und sich das Rückgrat brechen.

Wie dem auch sei: Nun machen wir also nackenfreundliches Yoga, bei dem man wie eine Schildkröte aussieht, und löschen sämtliche Versuchungen vom Handy, auf dass es wieder das werde, was es mal war: ein Telekommunikationsgerät. (Habe gestern fünf Minuten nach dem Button zum Telefonieren gesucht, weil ich den irgendwo hinter sämtliche Apps geschustert hatte. Jaja ...)

So, nun aber: 
Ab morgen geht's los. Der Post steht. Ich freue mich über Begleitung, aber vor allen Dingen auf Rom. 

 

GLG

Raik

 


Tag 1: 

Woah. 12 Uhr und der NaNo-Tag ist quasi schon vorbei. (Mal gucken, ob das tatsächlich so bleibt, aber ... so fürs Erste. Nächster Halt Brotjob.)

Das Schöne, an so einer Luftholpause kurz vor dem NaNo ist, dass das Scharren und Ausharren in der Startposition sich mit dem Schuss der Pistole explosionsartig entlädt. Heißt, was man im Kopf hat, ist unglaublich gut "bebrütet." Dass es sich in diesem Fall um eine hochemotionale Szene gehandelt hat, auf die ich ungelogen seit Jahren hingefiebert habe, hat sehr geholfen. Gut, und Sonnenschein. Ich bin zwar nicht draußen - es ist noch arschkalt -, aber allein, dass die Sonne durch die Dachfenster fällt, hilft sehr. Ich bin eigentlich nicht großartig wetterfühlig und kann auch sehr gut in der "Bude" sein, aber nach dem Winter merke ich doch immer, dass der Körper "will" und "braucht" und "hungert". Da tut gutes Wetter dann einiges für die Laune. 

 

Tag 2: 

Mal ganz offiziell: Ich hasse umgedrehte Tage. Was das ist? Wenn ich meine Routine nicht durchziehen kann. Die hat sich auf "morgens bis nachmittags Schreibtisch, dann alles andere" festgelegt. Heute hatten wir aber erst Arztbesuch, dann einkaufen, dann rumrennen und im Haus rumtun, dann Nano, dann Brotjob, dann Hundezeit, dann wieder Nanozeit. Hmpf. Ich mag es nicht, wenn mein Rhythmus durcheinander gerät. 

Allerdings halten wir fest, dass das Schreiben trotzdem fluppt, dass die Szenen, in denen ich mich gerade bewege, sehr emotional sind, euch später vielleicht auch einiges abverlangen und sich hoffentlich dennoch "gut" anfühlen werden. 

Mal ehrlich: Einen Knoten platzen zu lassen, der so lange festgezurrt war, ist schon ziemlich befreiend. Hoffen wir, dass die Protagonisten das ebenso sehen...

 

Tag 3:

Holy Cow. Eines steht fest: Das ist der effektivste Start in den Nano ever. Weiß gar nicht, woher das kommt. Vielleicht, weil ich die Zeitumstellung extrem gut verkraftet habe. Oder anders herum: Mein Körper scheint der Meinung zu sein, dass jetzt alles wieder "im Lot" ist und dass wir deshalb jetzt auch bitte superfrüh aus dem Bett kommen und schneller am Schreibtisch sind als die Polizei erlaubt. 

Was auch immer dahintersteckt: Ich werde mich kaum beklagen, sondern zufrieden sein. *glänz*  

 

Tag 4:
Puh. Heute war eigentlich gar nicht so viel angedacht. Wie befürchtet zickt mein Nacken herum. Aber wenn der Laptop so bequem auf dem Schoß liegt und dann ausgerechnet die Szene kommt, in der sich alles entheddert bzw. der Leser manche Hintergründe erfährt... Nun ja. Dann kann das schon mal ausarten.

An dieser Stelle eine offizielle Entschuldigung an meinen Ehemann, dessen freundliche Frage nach Wasauchimmer ich gestern Abend mit einem ungehaltenen Tippen auf den Bildschirm und einem GROAAAAAAAAR beantwortet habe. Es ist ein Kreuz. xD (Was genau wolltest du wissen? *g*)

 

Tag 5:
Jut. Mehr als das Limit geschafft, aber leider, leider hat mich eine Auftragsarbeit richtig viel Zeit gekostet. Damit habe ich die "Wenigschreibphase" einen Tag eher als gedacht eingeläutet. Am Wochenende werde ich es auch etwas ruhiger angehen lassen. Ich habe in früheren Jahren manchmal den Fehler gemacht, zu sehr zu pushen und das führte dazu, dass ich dann doch irgendwann kopfmüde war. Und der Sinn der Sache ist es kaum, dass ich den NaNo erst mal ne Woche Urlaub brauche. *g*

 

Tag 6 & 7:
Wie angekündigt wurde es am WE etwas ruhiger. Immer noch weit entfernt von ineffektiv, aber ruhiger. Ich habe gegammelt, bin im Zoo herumgehopst, habe die Sonne genossen, habe Unkraut gerupft und dabei konstant gedanklich "gefeilt". Das ist schon interessant: Je mehr man Dialoge im Kopf vorher bebrütet, desto schneller fließen sie dann am Ende von der Hand. (Okay, im Zoo habe ich nicht "gedacht", sondern überlegt, ob sie uns ihr Baby-Manati für den Teich überlassen. Und meinen Mann davon abgehalten, Wallabys und Wasserscheine zu entführen. *g*)
Wo war ich? Tja, das liebe Würfelspiel neigt sich dem Ende entgegen, Schon... hart. Irgendwie. 

 

Tag 8:
Oh Mann, es ist wirklich, wirklich seltsam, dieses Stadium. Alles neigt sich dem Ende entgegen und irgendwo kann ich es mir null vorstehen. Ein Buch zu beenden ist nie alltäglich. Aber nach so langer Zeit? Das Ding begleitet mich so lange, dass ich irgendwie... Ja. Die Verlockung ist groß, weitere Abenteuer für die beiden zu erspinnen. Quasi die Nachfragen nach einer Fortsetzung von vorn herein mit "Ja" zu beantworten. 
Es ist Schwachsinn. Das Ganze läuft ohnehin schon unter "Saga" und ein Kreis, der sich einmal geschlossen hat, ist schlecht weiterzuführen. Aber trotzdem ... ein sehr merkwürdiges Bauchgefühl. 

 

Tag 9:
Tja, heute mag ich gar nicht viel schreiben. Ich kann euch nur so viel sagen: Ich bin viel weiter gekommen, als ich gedacht habe, und das bedeutet jetzt leid, dass ich in einer schwierigen Stelle abbrechen musste. Einfach, weil jetzt mal Feierabend sein muss. Sonst habe ich morgen ein Kiefernbrett statt Nacken und dann wird es gar nix mit dem Schreiben. Also... bis morgen. 

 

Tag 10:

Was soll ich sagen, Leute? Ich hab ne Gänsehaut bis zum ... bis zu den Füßen, mir ist ein bisschen schlecht, ich bin ein bisschen verheult, aber hier wären wir. Zehn Jahre später. 336626 Wörter später. Und es ist vorbei. Ich kann's nicht glauben. Es ist alles roh und frisch und tut weh und ist natürlich auch wunderbar, aber eben... roh. 
Die Würfel sind gefallen. Die Götter haben ihr Spiel beendet. 
That's all, folks. Es war eine unglaubliche Reise. Eine tolle Reise. Intensiv und aufwühlend und unglaublich fordernd. Also lasse ich Ciaran und Kjell und all die anderen jetzt ziehen. Immerhin ist es nicht so, als würde niemand Neues auf mich warten, nicht? 

 

Tag 11: 
Ups. Eigentlich ist schon längst Tag 12 und ich stecke bis über beide Ohren im Aufbau der Hintergrunddatenbank. Aber egal. 
Tja, was soll ich sagen? Gestern ist nicht SO viel gelaufen. Aber nach dem Buch ist vor dem Buch und nun geht es schon wieder weiter. So soll es sein, so macht es auch Spaß, aber manchmal ist es nicht so einfach, wenn man schon seit zwei Stunden im Bett liegt und echt gern schlafen würde, aber die neuen Hintergrunddaten "reinströmen" und man denkt: "Das darf ich nicht vergessen, und das auch nicht, und das muss ich morgen dringend aufschreiben, sonst ist die Idee weg" und so weiter. Stellt es euch vor, als hätte man einen Staudamm geöffnet. Die neuen Ideen liegen schon die ganze Zeit dahinter, wachsen an, werden drängelig, aber man lässt sie nicht durch, weil man dem anderen Projekt verpflichtet ist und auch sein möchte. Und dann macht man diese blöden Dinger auf und WUSCHHHHHH. 

 

Tag 12:
Oh Gott. Ich re-inszeniere hier gerade Alice im Wunderland. Ich hab doch keine Zeit. Ich hab doch keine Zeit! 
Ganz kurz und wieder zu spät: Das neue Projekt ist wunderbar, die Testleser haben schon losgelegt, aber Problem: Gerade muss ich gefühlt alle drei Sätze was nachschlagen, Kartenmaterial checken usw. Das macht es echt langwierig und ist im "Nano"-Denken natürlich vollkommener Shit. Das macht man normalerweise alles vorher. Ging aber nicht weil wegen. 
Also jetzt nebenbei. Und Datenbank anlegen. Auch nebenbei. *schwitz* Da bin ich auf meine 2000 Wörter fast schon stolz. Und das kann eigentlich nicht sein, wenn der Nebenjob gerade ruht. Aaaaaaaaaber egal. Eins nach dem anderen.
Btw: Ich hinke nach. Bei Mails, bei Kommentaren bei allen. Aber ich habe mich wahnsinnig über die lieben Wünsche gefreut und erst recht über eure Freude und die Begleitung und alles. 

Und ja, Piccolo! Genauso ist das! Es muss raus in die Welt. Sonst wird man bescheuert im Kopf. 

 

Tag 13 & 14:
Das war das Wochenende. Wir haben jetzt eine neue Werkstatt und dafür ein Schlachtfeld in Heizungsraum und Garagen. Yeah ... 
Okay, aber das ist ja nun weniger interessant: Wo war ich? Geschrieben, ja. Ich bin immer noch im Zeitfenster, das Soll ist immer noch täglich erreicht. Das ist schon sehr cool. Montag - also heute *hust* - geht's dann rund, hoffe ich. Erst sehr lange Schreibzeit, dann laufen. Das Wetter spielt wieder mit. Dann Garten. Hah! Das ist ja wie Urlaub! 
Ich beantworte die Kommentare jetzt übrigens mal hier im Fließtext. Für euch ist das nicht zu erkennen, aber der Vorgang des Kommentarbeantwortens ist hier leider nicht so gut programmiert wie auf meinem alten Blog. Daher bin ich dauernd gezwungen, mich ein- und auszuloggen, ins Backend zu huscheln und wieder zurück. Alles etwas umständlich. 
Daher, liebe Piccolo, an dieser Stelle: Nein, es sind noch nicht Geryim und Sothorn. Persönlich wäre es mir damals am liebsten gewesen, wirklich in der existenten Reihenfolge zu schreiben. (Würfelspiel, danach die beiden Zenja-Teile.) Das hätte auch sicher viele Leser gefreut. Nur blöderweise unterliege ich auch ein paar anderen Aspekten - und das ist brutal gesprochen der Markt. Mit anderen Worten: Contemporary verkauft sich in diesem Genre gut, Historie und Fantasy nicht. Und da ich meine Rechnungen bezahlen muss, muss ich die Ideen "alternierend" sortieren, damit ich am Ende meinen Schnitt mache. Es stört mich nicht direkt, weil für mich am Ende egal ist, in welchem Genre ich bin, solange ich nur das Buch liebe. Aber ich hätte schon gar einmal "Tabula Rasa" im Sinne von "Alle geplanten Projekte sind weg". Haha, das wird wohl nie passieren. 

 

Tag 15:
I know it's only rock n' roll but I like it ...

Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Würde ich heute noch mal genauso loslegen wie an Tag 15, wäre ich heute Abend durch. Andererseits möchte ich das gar nicht unbedingt. Gestern ging's bis zum kurz vor 12 - also quasi wirklich bis Torschluß - und das war doch schon eine Menge, auch wenn es zwei "Phasen" war. Will heißen: Schreiben, Haus- und Gartengekröse, Joggen, Hunde-Radtour und ab die Couch für Schreibrunde 2. 

 

Kommen wir zu Inhalten: Liebe Piccolo, es sind - leider? - keine alten Bekannten. Ich weiß, es gibt mehrere Leser, die in einigen Kurzgeschichten von mir mehr Potential sehen. Und vielleicht oder wahrscheinlich ist es auch da. Ich wäre ja nun auch nicht der erste Schreiberling - hab neulich gelernt, dass das ein ganz schlimmes Wort sein soll, finde es aber trotzdem niedlich *sniff* -, der aus ehemaligem Kurzgeschichtenmaterial etwas Neues wachsen lässt.

Aber ich muss gestehen: Um die Jungs aus "Acht Jahre" hätte ich Angst, weil ich diesen Stil auf Romanlänge nicht wirklich rüberretten könnte. Und "Golem" war für mich damals eine sehr emotionale Sache, die an den Punkt geführt hat, an dem es richtig wehtut. Ehrlich gesagt: Ich weiß nicht, ob ich das auf Romanlänge durchziehen könnte. Jeder Leser von mir weiß, dass ich mich nicht vor fiesen Themen und Drama scheue. Aber ich glaube, da würde ich meine Grenze erreichen. Zumindest zurzeit. 

Kommen wir zum derzeitigen Stoff: Es beginnt ein wenig düster und "autschi", bewegt sich aber mit der Zeit in hellere Gefilde - und gleichzeitig auch in dunklere, wenn auch nicht schlechtere. Und es geht auf eine große Reise in einen wunderschönen Teil dieser Welt. Es gibt viel räumliche Einsamkeit und auch ein wenig emotionale. Und am Ende geht es ums "Aufräumen". 
Und mehr verrate ich nicht, weil die Testleser auch noch nicht mehr wissen und sich hier nicht selbst spoilern sollen. ;) 

 

Tag 16:
Vom 16. gibt es nur eine Kurzmeldung und auch nur wenig Wörter im Nano. Es war einfach ZU schön da draußen und zu viel zu tun und ich vielleicht ein klein bisschen faul nach dem Vortag. Zumindest im Kopfsinn. Draußen habe ich dann in der Ecke gesessen und mal wieder eine Grasnarbe abgearbeitet und Wurzeln gezogen. *seufz* Mal ehrlich: Wieso sitze ich jedes Jahr in irgendeiner Dreckecke und stochere in Brennesseln? Ach richtig. Zu hochtrabende Pläne... 
Auch aus der Kategorie "Warum nur?": Unsere Möbel stehen schon lange, wo sie stehen. Jahre. Warum ich das immer noch nicht weiß und mir immer noch regelmäßig Zehen umbiege, weiß auch keiner. Dieses Mal hat's mal wieder geknackt. Joggen ist heute nicht, glaub ich. Hmpf. 

 

Und jetzt komme ich mir fast mies vor, dass es "nur" ein neues Projekt ist. ;) 

 

Tag 17: 

Jepp. Okay. Das war's also. Das Camp Nano April 2019. 50 k sind geknackt. Heidewitzka.

Ich bin wirklich SEHR zufrieden und zeitgleich gespannt, wo der Counter am Ende des Monats steht. Ich weiß noch nicht, ob ich genauso weitermachen werde wie bisher. Es stehen ein paar Feiertage an, mein Mann ist zu Hause und wir haben draußen viel Arbeit. Aber in letzter Zeit habe ich mir angewöhnt, auch immer wieder mal abends zu schreiben. Etwas, das ich mir vorher eigentlich sehr mühsam ABgewöhnt hatte, um einen normalen Tagesrhythmus zu erhalten. Doch es bleibt irgendwie, wie es immer war, egal ob zu Schulzeiten oder danach: Abends fließt manches vielleicht nicht leichter oder besser, aber natürlicher. Ob das auf Dauer gut für mich ist, mir dieses "Schreiben auf der Couch"-Tor offenzuhalten, weiß ich nicht. Es bedeutet am Ende, dass der Feierabend nicht richtig kommt. Aber wir werden sehen. Irgendwann kriege ich das mit der Live/Work-Balance vielleicht noch mal hin. ;)

@Piccolo: Wie wahr. Der Garten ruft immer. Und die Ideen auch. Für uns heißt es demnächst ein "Gefängnis" für die bald einziehenden Himbeeren bauen, damit sie sich nicht nur den ganzen Garten ausbreiten. Und ich weiß genau, wer das machen wird. *lach* Klare Arbeitsteilung hier: Alles, was Holz und Rasen betrifft, fällt in das Ressort meines Manns, alles, was Stein und Pflanzen betrifft, in meins. ;) 

 

Tag 18:
Ja. Japp. Jaaappp. In Sommerklamotten auf der Terrasse sitzen und arbeiten. Das macht Spaß. Das ist super. Wenn ich zwischendurch nur nicht beinahe weggedöst wäre. *g* Und nein, das lag nicht an der Handlung. *lach*
Es ist eine dieser Szenen gewesen, an die man sich erst langsam und mit der heißen Nadeln rantastet, weil der darin enthaltene Dialog nicht nur viele Inhalte vermittelt, sondern auch emotional wichtig ist. Heißt: Die Charaktere sind noch "jung" in der Handlung und wie sie reden, wie sie argumentieren und über was sie viel reden und über was fast gar nicht, sagt etwas über sie aus. Und das ist dann immer so ein bisschen wie "ranschleichen, umgucken, Flasche aufschrauben" und dann wirft man unter höchst kontrollierten Umständen das Mentos in die Cola. WUSCHHHH...

 

@Piccolo: Ich bin da von der Grundsache total bei dir. Und bei allem anderen halte ich es auch so: "Was weg ist, ist weg - und danach gehört meine Zeit mir." Dass das ausgerechnet beim Schreiben nicht so funktioniert, weil sich das nicht abarbeiten lässt wie Hausarbeiten oder auch eine Übersetzung oder später die Übernahme des Lektorats, nervt in gewissen Hinsicht ein bisschen ab. Aber ich hab eben schon als Kind die besten Aufsätze abends geschrieben - und nicht dann, wenn Muttern gesagt hat: "Jetzt setz dich hin und mach deine Hausaufgaben! Dann sind sie weg!" Hat immer nur bei Mathe und Co. geklappt. *g*

Tag 19:
Oh Gott, schon wieder zu spät. *ächz* Eh ja. Schreiben läuft, arbeiten läuft, Wetter läuft. Ich hab dann mal die komplette Sommergarderobe aus dem Schrank geholt. Gestern, nicht heute. Auch wenn ich heute über den 19. schreibe und dann gleich mit dem 20. richtig anfange. Während der Hitze. Weil danach muss ich in den Garten. Viel zu tun. Ich habe nicht den ganzen Morgen damit verbracht, verzweifelt Rindenmulch zu jagen, um ihn dann auf dem Hänger gammeln zu lassen. *arbeitswut*
Achso! Buch! Projekt! Ich liebe es. Und ich bin nervös. Habe gestern die ersten 37 Kapitel vom Würfelspiel weggeschickt. Sind ja nur insgesamt 91. Langsam frage ich mich, wie das wird. Am Ende schreibe ich dieses aktuelle Projekt so schnell, dass es noch vorher durchs Lektorat geht? (Nein, das ist Gespinne. Ich hab keine Ahnung, was wann und wie schnell fertig wird. Ich weiß nur, dass es wahrscheinlich unterschiedliche Lektoren sein werden.) 
So. Mucke an. Word auf. Here we go. 

 

Tag 20 - 22:
Das war Ostern. Feiertage und Sonne und Nano vertragen sich nicht so gut. An Tag 20 und 21 lief es noch aufs Minimum heraus, Tag 22 kam dann der "Einbruch". Aber hey, es hat ja nie jemand gesagt, man müsse an allen Tagen das Limit schaffen, nech? Und die Sonne und der Garten waren zu verführerisch. Anders: Die Sonne und die Beete waren zu verführerisch. Sonne hätte es ja auch im Schreibeckchen gegeben. 
Wie dem auch sei: Der Plot hält mich nachts wach und folgt mir tagsüber in den Garten. Da gibt es wirklich, wirklich schlechtere Voraussetzungen, glaube ich. 

 

Tag 23 - 24:
Mist. Ich hab vergessen, nachzutragen. Dann mache ich das jetzt mal ganz fix. Also: Es läuft immer noch rund, aber langsam werde ich etwas müde. Das mag jedoch auch etwas damit zu tun haben, dass ich im neuen Projekt ein bisschen der "Geheimniswahrer" bin. Heißt, es gibt sehr viel Hintergrundgeschichte, die vor der Handlung spielt, von der der Leser aber nur Stück für Stück etwas erfährt. Ich muss also abwägen, wann und wie und wo diese Hintergrundgeschichte durchleuchten darf und wo besser nicht. 

Ach, und wenn ich mich damit nicht beschäftige, wische ich Hundekotze beiseite. *seufz* Mit vier Viechern im Haus ist halt immer einer krank. 

 

@Piccolo: Ich kann dir ehrlich gesagt nicht sagen, wann die Post angekommen ist. Wir schlonzen um die Feiertage schon mal, wenn es darum geht, in den Briefkasten zu gucken. ;) Insofern ist es sehr gut möglich, dass die Post unschuldig ist. 
So oder so: Ich habe sehr gelacht und überlege schon, wo sie einziehen dürfen... 

Tag "bis zum Schluss bzw. 28.":
An dieser Stelle direkter Mitschnitt aus meinem Gehirn:
"Oh, ich mag diese Geschichte! Testleser auch. Sehr gut. Kalender? Hm. Heute Sonntag. Sieh an. Ab Mittwoch neuer Auftrag und Würfelspiel-Lektoratsvorbereitungen. Müde. Kalt. Hunger! Kopfweh. Scheißschildrüsenpingpong. Muss zum Arzt. Noch drei Tage Nano. Nächste Szene: Wird ein Spaß. Aber müüüde. Und kalt. Perfektes Schreibwetter eben weil. Oh Gott, habe ich mich ab dem 1. auch noch gerade für eine Marathon-Challenge eingetragen? Also eine gelaufene, keine geschriebene? Ich bin ein Idiot. Hm. 69k. Reicht, oder? Immerhin nebenbei noch nen anderen Auftrag abgearbeitet und privat Scheiße gewuchtet. Jepp. Reicht. Feierabend. Hab euch lieb, ihre neuen Protas, aber geht ins Bett. Ich tu's auch."

*schnarch* 

 

 

 

Endstand: 69048

 

 

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Kommentare: 28
  • #1

    Piccolo (Sonntag, 31 März 2019 18:00)

    Hey Raik,

    na dann freue ich mich auf einen sehr lebendigen Monat hier auf deinen Blog. Ich bin natürlich wieder mit dabei und werde dich begleiten. Mal sehen was du so alles berichten haben wirst.

    Hey, wenn alles sehr gut läuft, dann könnte "Das Würfelspiel der Götter" ja eventuell zur Buch Berlin in den Verkauf gehen. Spätestens aber wohl zu Weihnachten!

    LG Piccolo

  • #2

    Piccolo (Montag, 01 April 2019 15:06)

    Hi Raik,

    so, der Anfang ist gemacht. Jetzt heißt es durchhalten und auch ein bisschen das Beste hoffen. Ich drücke ganz fest die Daumen.

    Nichts gegen regnisches Wetter, erst recht nicht nach dem letzten Jahr. Teilweise fiebere ich deswegen dem nächsten Regen entgegen. Aber ich weiß was du meinst mit dem schönen Wetter. Geht mir auch so.

    LG Piccolo

  • #3

    Raik (Montag, 01 April 2019 20:07)

    Zu Kommentar 1 und 2:

    Huhu Piccolo,

    du treue Seele, als erstes hier und schneller mit dem Kommentieren als ich mit dem Freischalten. Glaub mir, ich bin ganz hibbelig. Spezielle Bücher bleiben ... speziell. Zur VÖ kann ich nichts sagen bzw. könnte ich schätzen, doch damit bin ich ja schon mal auf die Nase geklatscht, also hülle ich mich in Schweigen. *g* So oder so, ich freue mich auf das Monsterviech. :D

    Deine Bemerkung zum Regen verstehe ich sehr gut. Man lernt ihn zu schätzen, wenn um einen herum die Welt verdorrt. Und das ist sie ja wirklich. Kein Tag, an dem ich nicht stundenlang mit dem Schlauch durch den Garten gerannt bin, um wenigstens die Pflanzen und Bäume zu retten, wenn für den Rasen schon keine Hoffnung da war. So muss es nicht wieder werden. Aber für den Moment... Sonne, Sonne, Sonne bitte. ;)

    Morgen wird es etwas enger in Sachen Schreiben, da ich einen vollen Terminplan habe. Aber ich hoffe das Beste. Im Grunde "reichen" ja 1600 Wörter am Tag. Aber ich habe mir hohe Ziele gesetzt. ;)

    GLG
    Raik

  • #4

    Piccolo (Mittwoch, 03 April 2019 17:51)

    Hallöchen^^

    Oh ja, ich hasse es auch, wenn ich meiner Routine nicht nachgehen kann. Dann werde ich kribbelig. Aber es ist schön, dass bei dir trotzdem alles gefluppt hat.

    *Seufz* Ich hatte heute echt schönes Wetter und so soll es wohl auch bleiben. Dennoch wünschte ich, es hätte wie im Rest von Deutschland geregnet. Mein Garten ist leider schon wieder so trocken, dass ich echt bald den Gartenschlauch anschließen und wässern muss.

    LG Piccolo

  • #5

    Piccolo (Donnerstag, 04 April 2019 09:30)

    Na das hört sich doch richtig super an. Ich gratuliere, dass es gerade so richtig gut läuft. Da macht das Schreiben doch Spaß.

    LG Piccolo

  • #6

    Raik (Freitag, 05 April 2019 10:59)

    Zu Kommentar 4 & 5:

    Huhu Piccolo,

    also dein schönes Wetter scheint jetzt auch hier anzukommen. Zeit wäre es. Es herrscht ein ganz eigentümlicher Luftdruck, der echt auf den Schädel geht. Aber heute gibt es wieder Sonnenschein und am WE hoffentlich auch. Manchmal ist mir ordentlicher Regen und kräftiger Sturm deutlich lieber als dieses graue Geussel.
    Und was den Garten angeht: Gut. Den gieße ich schon seit Ende Februar zwischendurch. Wir haben junge Weiden gesteckt und die wollen nasse Füße. Und meine Jungkräuter auch. Insofern ... Da war eher meine Sorge, dass ich gieße und gieße und dann richtig Frost kommt und Schaden im Boden anrichtet. Ist aber nicht so gekommen.

    GLG
    Raik =)

  • #7

    Piccolo (Freitag, 05 April 2019 17:56)

    Hallo^^

    Dein Ehemann hat dir sicherlich längst verziehen. Ganz bestimmt.
    Ich drücke dir auch weiterhin ganz fest die Daumen. Bis jetzt klappt ja alles recht gut.

    LG Piccolo

  • #8

    Piccolo (Samstag, 06 April 2019 18:05)

    Einen schönen Samstagabend wünsche ich.

    Manchmal ist weniger einfach mehr. Ist so. Und zum Schluss kommt es sowieso auf die Qualität an und nicht die Quantität. Es ist dir also von Herzen, es langsamer angehen zu lassen.

    Schönen Abend noch!

    LG Piccolo

  • #9

    Piccolo (Montag, 08 April 2019 13:17)

    Hi Raik,

    das hört sich nach einem schönen Wochenende an. Entspannung muss einfach auch sein.

    Im Zoo war ich leider viel zu lange nicht mehr. Vielleicht schaffe ich es zu Ostern.

    Na ja, ganz schnell werden dich Ciaran und Kjell ja nicht verlassen. Es kommt dann ja noch die Nachbearbeitung und das Lektorat.

    Sonnige Grüße
    Piccolo

  • #10

    Krümel (Dienstag, 09 April 2019 07:54)

    Huhu Raik,

    will nur kurz Hallo sagen - bin auch da, aber eher nur lesend. Obwohl ich gerade nicht sicher bin, ob ich richtig lese, mir verdutzt die Augen reibe und auf den Kalender schiele - nee, ist gar nicht der 1. April, dabei lese ich hier was von "Würfelspiel" und "Ende"... träum ich?? :-D Ist aber auf jeden Fall ein herrlicher Traum ;-D

    Wünsch Dir einen schönen Monat!
    Krümel

  • #11

    Raik (Dienstag, 09 April 2019 14:12)

    Antwort zu 7, 8 und 9:

    Uffz. Ich bin hinterher. *schnauf*
    Liebe Piccolo, ich kann verkünden: Ja, er hat mir verziehen. Aber was er mich fragen wollte, wusste er auch nicht mehr. *lach*
    Ich sag dir: Es läuft echt super. Ich habe am ACHTEN fast die Hälfte geschafft. Das ist schon sehr cool neben meinen anderen Aufträgen. Und bei dem Wetter! Dass am Ende die Qualität zählt, ist eh klar. Das eine oder andere, was im Nano geschrieben wird, fliegt hinterher bekanntlich wieder raus. Aber das gilt ja auch sonst.
    Mal wieder in den Zoo zu gehen, hat mir echt gut getan. Ich war für meine Verhältnisse ewig in keinem. Und in diesem Fall war es besonders toll, weil der Zoo, in dem wir waren, neuerdings einen Mangrovenbereich hat, der gleichzeitig ein Schmetterlingshaus ist. Dadurch habe ich zum ersten Mal ein Manati - mit Nachwuchs! - gesehen, dazu gibt es einen Bereich mit Krabben und ... Gott... wie heißen sie ?... Pfeilschwanzkrebsen. Und ständig flirren die Schmetterlinge um einen herum.
    Das war wirklich außergewöhnlich. Dasselbe galt für das Tropenhaus, in dem wir ganz früh waren - gegen 9 - sodass die Vögel noch alle auf den Wegen rummarschierten statt sich zu verdrücken.
    Für beide Erfahrungen habe ich mit viel Mühe meinen Kreislauf bezwungen, damit ich lange genug drinbleiben konnte, dass die Kamera nicht mehr beschlug. Das ist immer das größte Problem: Es dauert ewig, bis das Objektiv "frei" bleibt und bis dahin sehe ich schon Sterne. *g*

    Ich plappere. Dabei will ich schreiben! Ah! Ich renne!

    GLG
    Raik

  • #12

    Raik (Dienstag, 09 April 2019 14:13)

    Antwort zu Nr. 10:

    Huhu Krümel,

    schön von dir zu hören, ob stiller Leser oder nicht. :D Und nein, du hast dich nicht verlesen und bist auch keinem Aprilscherz aufgesessen. Das wäre schon reichlich fies, mit der VÖ vom Würfelspiel Witze zu machen. Nene, da wärt ihr zu recht angefressen.
    Alles echt, alles war und fat am Ende angekommen.

    GLG
    Raik

  • #13

    Piccolo (Dienstag, 09 April 2019 15:00)

    Hallo^^

    Mal ganz dumm und neugierig fragen muss. Wie lange genau begleitet dich das Würfelspiel denn schon?
    Es sind auf jeden Fall viele Jahre. Kein Wunder also, dass dir der Abschied und das Loslassen dieses Mal noch schwerer fallen als eh schon.
    Und was weitere Abenteuer von den Beiden angeht: Das schreit doch für Material einer weiteren Anthologie mit Bonusmaterial^^

    Na dann, ich wünsche dir weiterhin frohes Schaffen und gutes Gelingen.

    LG Piccolo

  • #14

    Raik (Dienstag, 09 April 2019 19:42)

    Huhu Piccolo,

    ich habe gerade noch einmal nachgeschaut - in die alten Originaldateien. Der Upload des ersten Kapitels war am 10.06.2009. Es sind also wirklich fast zehn Jahre...
    Aber die kriege ich nicht mehr voll. *schief grins*

    Ach ja, Bonusmaterial ist immer eine Möglichkeit. Es gibt da ein zwei Szenen, die mal vorgesehen waren, aber jetzt einfach nicht mehr reinpassen würden. Weil sie zu weit in der Zukunft liegen würden. Insofern... ja. So eben. (MErkt man, dass ich nicht zu viel verraten will? ;))

    GLG
    Raik

  • #15

    Piccolo (Mittwoch, 10 April 2019 08:00)

    Guten Morgen Raik,

    wow, fast zehn Jahre ist wirklich eine lange Zeit. Aber irgendwie auch passend für so ein Epos bzw. so eine Saga. Und wie heißt es so schön: Was lange dauert wird gut!

    Hui, es besteht zumindest die Möglichkeit auf Bonusmaterial. Das ist doch schon mal was. Mich kannst du sofort auf die Vorbestellerliste setzen, denn das Buch gehört definitiv in mein Regal^^

    Viel Schreiberfolg für den heutigen Tag!

    LG Piccolo

  • #16

    Piccolo (Mittwoch, 10 April 2019 18:07)

    Guten Abend Raik,

    auch wenn es noch unwirklich ist und kaum zu glauben. Ich gratuliere dir ganz herzlich, dass das Würfelspiel nach fast zehn Jahren beendet ist. Ich freue mich jetzt schon riesig darauf das fertige Buch in Händen hallten und natürlich lesen zu können.

    LG Piccolo

  • #17

    Krümel (Donnerstag, 11 April 2019 10:36)

    Waaah.....!!!! Bin sprachlos......... :-) Was lange währt..... :-D

    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

    Krümel

  • #18

    Piccolo (Freitag, 12 April 2019 18:09)

    Hach ja, ich weiß ganz genau was du meinst. Das geht mir manchmal auch so, wenn ich eine Geschichte (bin noch immer auf FF.de sehr aktiv) gelesen habe, die mich nicht loslassen will. Wenn meine Fantasie mir auch nach mehreren Tagen keine Ruhe lässt, dann schreibe den Autor bzw. die Autorin an und teile meine Gedanken/Idee/Fantasien mit. Was daraus gemacht oder eben nicht, liegt zwar nicht in meiner Hand, aber ich habe dann wieder Ruhe. Und manchmal mit ein bisschen Glück klappt es, und meine Idee wird sogar umgesetzt.

    LG Piccolo

  • #19

    Piccolo (Samstag, 13 April 2019 18:01)

    Hey Raik,

    ganz genau, immer eines nach dem anderen. Der Rest findet sich schon irgendwie.

    Ich bin neugierig was dein neues Projekt ist und wohin es uns führen wird. Vielleicht nach Zenja zu Sothorn und Geryim? Oder doch etwas ganz neues? Gibt doch bitte mal ein kleinen Hinweis.

    Hab noch einen schönen Abend!

    LG Piccolo

  • #20

    Piccolo (Montag, 15 April 2019 11:04)

    Na dann hattet ihr ja euer Projekt für das Wochenende. Ansonsten hast du weiterhin deinen Plan, den du sogar soweit umsetzen kannst. Das freut mich sehr, dass es noch immer so gut läuft.

    Schade, dass es nicht die Jungs aus Zenja sind. Aber ich verstehe, warum das jetzt eher nicht so gut wäre. Nun ja, denn eben etwas später^^
    Hhm, sind die "Neuen" vielleicht aber doch alte Bekannte? Vielleicht aus "Acht Jahre"? Golem wohl nicht, obwohl ich das Thema echt spannend finde und es echtes Potenzial hat, meiner Meinung nach.

    Ich wünsche dir für heute einen schönen Tag und viel Spaß.

    LG Piccolo

  • #21

    Krümel (Dienstag, 16 April 2019 10:09)

    Jaaaaaaa, "Acht Jahre" - das wär's jetzt! In Würfellänge!! Ich muß gleich mal Platz im Regal schaffen.... :-)
    Contemporary ist es, also Marktvoraussetzungen erfüllt, darf man hoffen...? Bitte?? Bittebitte.....???

    Ich wünsche dir frohes Schaffen!

    Lieben Gruß,
    Krümel





  • #22

    Piccolo (Dienstag, 16 April 2019 11:13)

    Hallo^^

    Wow, das war ja mal ein produktiver Tag gestern. Respekt. Ich ziehe meinen Hut vor dir.

    Hätte ja sein können, dass es alte Bekannte sind. Und ja, was den Stil der beiden Kurzgeschichten (insbesondere "Acht Jahre") angeht, stelle ich mir das auf Romanlänge schon schwierig und gewöhnungsbedürftig vor. Da gebe ich dir recht.
    Bei "Golem" würde ich mich aber riesig freuen, wenn es mal in einer Anthologie mit Bonusmaterial ein Zuhause findet. Ja, ich gebe die Hoffnung nicht auf.

    OK, du hast es geschafft mich sehr neugierig auf die "Neuen" zu machen. Ich glaube, das könnte mir sehr gefallen.

    Na dann, weiterhin frohes schaffen. Bis morgen^^

    LG Piccolo

  • #23

    Piccolo II (Mittwoch, 17 April 2019 17:50)

    Heyho Raik,

    wer ein Grundstück und Garten hat, der hat immer etwas zu tun. Mal mehr, mal weniger. Ich habe den heutigen Nachmittag auch nur im Garten verbracht und ein kleines Hochbeet aufgebaut. Und hey, wer so schleißig beim Nano ist und besonders gestern sehr viel geschafft hat, der darf auch mal eine oder zwei Tage kürzertreten.

    LG Piccolo

  • #24

    Piccolo (Donnerstag, 18 April 2019 09:51)

    Guten Morgen,

    das fluscht ja nur so bei dir. Dabei ist mal gerade ein bisschen mehr als die Hälfte der Zeit um. Wenn das so weitergeht, dann sind 80-90 k nicht ganz unrealistisch.

    Ich bin ja mehr der Typ, der lieber mal richtig ranklotzt und dann später mehr Freizeit genießen kann. Ganz nach dem Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
    Und wenn du damit zurecht kommst abends auf der Couch zu schreiben, ist das eben so. Wie du schon sagtest, ob du es dauerhauft durchhältst ist eine andere Sache. Die Zeit wird es zeigen.

    Ich wünsche wie immer frohes schaffen bei Allem was so ansteht. Hab einen schönen Gründonnerstag.

    LG Piccolo

  • #25

    Piccolo (Freitag, 19 April 2019 10:01)

    Hallo^^

    Kreativität hat nun mal ein eigenes Leben und lässt sich nicht in einen Zeitplan quetschen. Das wird wohl absolut jeder bestätigen können, egal in welchen Bereich.

    Na dann, genieße die Sonne und wie immer viel Erfolg.

    Schönen Karfreitag!

    LG Piccolo

  • #26

    Piccolo (Samstag, 20 April 2019 17:59)

    Guten Abend :)

    So freizügig bin ich dann doch noch nicht. Aber T-Shirt geht immer.
    Ich war heute auch den ganzen Tag im Garten und habe fleißig die letzten Blumen in die Erde gebracht. Jetzt kann ich auch ein bisschen die Füße hochlegen.

    Boah, 91 wundervolle Kapitel Würfelspiel erwarten uns *riesig freu* Wenn ich jetzt fies wäre, könnte ich sagen, dann hättest du die 100 auch noch voll machen können^^

    Ich wünsche frohe Ostern!

    LG Piccolo

  • #27

    Piccolo (Dienstag, 23 April 2019 18:07)

    Hallo Raik,

    stimmt, niemand sagt, dass du jeden Tag das Soll erfüllen musst. Außerdem ist Ostern nur einmal im Jahr und wenn dann noch so tolles Wetter ist, dann sind eben andere Dinge mal wichtiger und schöner.

    LG Piccolo

    PS: Ich hatte wirklich gehofft die Post würde es bis Samstag schaffen die Karte zwischen den Feiertagen zu bringen *seufz*. Ja, ich fand den Namen echt passend und außerdem sehen die Blumen auch noch richtig toll aus.

  • #28

    Piccolo (Donnerstag, 25 April 2019 09:52)

    Wie nähern uns ja mit großen Schritten dem Monatsende und du dich den NaNo-Ende, da darf man auch mal müde werden. Ist ja doch jedes Mal ein gewisser Kraftakt. Aber es freut mich zu hören, dass es trotz allem noch immer läuft.

    LG Piccolo