NaNoWriMo 2017 - ein Tagebuch

Guten Morgen miteinander, 

es hat wieder begonnen, das große Spektakel rund um Statistiken, Zahlen und hingeworfene Hashtags. Und auch ich bin nach einer Pause im Juli im November wieder dabei und stürze mich in den NaNoWriMo 2017. 
Für diejenigen, die noch nie davon gehört haben: Dabei handelt es sich um einen international organisierten Schreibmarathon, während dem Autoren und Schreibwütige aller Genres versuchen, ein gewisses Wortziel zu knacken. Und da wir wahrscheinlich alle einen kleinen Prokrastinierungsteufel in uns haben und uns im Rudel besser motivieren, fliegen während des "NaNos" die Wörter hoffentlich nur so in die Dokumente. 

 

Während viele Kollegen schon heute Nacht losgelegt haben, fällt mein Startschuss wirklich erst heute Morgen. (Hey, gestern Nacht war ich noch mit Schlammbowle und dem Zusammenhalten meines Halloween-Kostüms beschäftigt.) Ich bin sehr gespannt, wie gut oder schlecht es bei mir laufen wird. Ich habe dieses Jahr erschwerte Bedingungen, da ich mir den NaNo zeitlich nicht ganz freischaufeln konnte und wollte. Heißt, wir haben eine Renovierung und eine Baumfällaktion vor uns und das Haus zeitweilig voll liebem Besuch. Daher wird man sehen, ob ich die 50.000 Wörter knacken kann, geschweigen denn die 75.000 vom letzten Jahr. Wir werden sehen! 

Wie es auch laufen mag: Auf dieser Welle findet ihr kurze Tagesabrisse aka Gejammer. ;)

 

  • Tag 1: Das wäre geschafft. Im Gegensatz zur ursprünglichen NaNo-Idee habe ich heute kein neues Projekt angefangen, sondern mein aktuelles weiter "beackert". Ich bin sehr zufrieden, auch wenn ich immer wieder erstaunt bin, wie viel die echten Vielschreiber an einem Tag runterreißen können. Davon bin ich sehr weit entfernt, aber mit rund 4000 Wörtern habe ich auf jeden Fall schon mal ein kleines Polster für schlechtere Tage rausgearbeitet. 
  • Tag 2: Joah. Ja. Joah. Ich bin ganz zufrieden, aber ehrlich: Wenn man schon mit dem Laptop ins Wohnzimmer flüchtet, weil es einem im Büro zu unruhig ist, dann hat das ja seinen Grund. Es hilft dann nicht, wenn sämtliches Getier sich an einen ranschmeißt und unbedingt kuscheln will. Eingeschlafene Beine bis hoch zum Hintern. Yeah. 
  • Tag 3: Der erste Tag im neuen Büro. Woah. Schon irgendwie strange, aber gleichzeitig gibt es weit weniger Ablenkungen. Ich bin nicht sicher, ob ich in den acht Stunden nicht mehr hätte schaffen müssen. Aber mit zwei aufgeregten Hunden, die nicht verstehen, wo sie sind, ist das gar nicht so leicht! Allgemein bin ich aber zufrieden. Es gab einen ersten Kuss! Wuhu! Prioritäten!
  • Tag 4: Heute Grätschentag. Das Minimumpensum von 1600 Worten pro Tag musste irgendwie innerhalb kürzester Zeit fließen. Grund: Baumaßnahmen. Das geht jetzt ein paar Tage so weiter. Das kommt davon, wenn man unschuldig sagt: "Hm. Wir müssten den Flur streichen..." und aus dieser harmlosen Grundidee eine größere Aktion für Drinnen und Draußen wird. Aus den zwei aufgeregten Hunden sind inzwischen vier geworden, einer davon ein acht Monate alter Cattle Dog mit dem Herzen eines Löwen und der Stimme eines Dackels. 
  • Tag 5: Und weiterhin im Rennen. Noch kein Tag ohne den 1600 Wörtern, die es für die 50 000 zum Ende durchschnittlich braucht. Aber ehrlich, Kinners, schreiben und renovieren ... Das ist schon so 'ne Sache für sich. 
  • Tag 6: Zäh. Müde. Hab überall Farbe kleben. Jetzt auch auf der Tastatur. Über Kopf streichen ist die Pest. NaNos auch. *schnarch* 
  • Tag 7: Noch immer liege ich über dem Soll - sowohl in den Tagesstatistiken als auch insgesamt. Aber die Kombination ist im Moment echt ungünstig. Ich habe beim Schreiben so geschnattert, dass mein Mann mir Kakao und Wärmflasche angetragen hat. Wahrscheinlich habe ich die Zimmerdecke im Raum unter mir zum Beben gebracht oder so. ;)
  • Tag 8: Heute habe ich quasi Frühschicht. Das gehört zwar nicht zum NaNo, aber ich möchte mal folgendes loswerden: Wer nicht renovieren kann, soll's lassen. Das ist nicht ehrenrührig. (Ich brauche schließlich auch immer Anleitungen, ne?) Aber irgendwelchen Pfusch machen, bei dem gestandene Profis sich hinterher am Kopf kratzen und nicht wissen, wie sie das retten sollen, das sollte man doch tunlichst bleiben lassen. Mit anderen Worten: Hätten die diversen Vorbesitzer dieses Hauses Federn, würde ich sie ihnen gerade gern ausrupfen. Und zwar einzeln. Alle.
    Aber wenigstens bin ich damit nicht allein. Unsere lieber Malermeisterin schreit seit gestern Nachmittag alle fünf Minuten nach dem Vorschlaghammer, und die Kerle, die sich draußen verlustieren, lästern, warum wir nicht weiterkommen. Ist halt schwierig, wenn man feststellt, dass alte Farbe auf spiegelglatte, nicht grundierte und nebenbei noch komplett falsch verbaute Trockenmauern aufgetragen wurden und die jetzt mit einem WUUUUUUUUUUUUUSCHHHHH von der Wand kommt, sobald sie feucht (aka neue Farbe) wird. Nachdem ich den ganzen Scheiß gestern in einem Wutanfall von der Wand geholt und alles abgeschliffen habe, ist das ganze Haus voll Schleifstaub und wir sehen genau, wann welches Tier wo war. Bin gespannt, wie oft ich wischen muss, bevor die letzten Stäubchen endlich im Abwasser sind.
    Schreiben? Achso. Ja. Auch. Natürlich. ;)
  • Tag 9 (mit Verspätung): Gestern war einer dieser Tage, an denen es einfach fluppt. Und das, obwohl der Terminplan voll und wir die meiste Zeit unterwegs waren. Ein lieber Freund meinte daraufhin, ob es sein könne, dass mir ein bisschen Zeitdruck gut tut. VIEL Zeitdruck funktioniert nicht, aber anscheinend hilft es, wenn ich zu Lindt will. Da hatter recht.
    Jedenfalls: Die Geschichte wächst. Wir haben unsere ersten schwierigen Szenen - obwohl, das könnten viele sein - und auch die ersten richtig schönen. Ich frage mich derzeit, wie ihr das Buch aufnehmen werdet. Ich möchte dieses Mal versuchen, die Hintergründe für das Verhalten von Person A relativ lange im Schatten zu halten, sodass ihr miträtseln könnt, warum er sich manchmal so seltsam verhält.
    Ob das Konzept funktioniert, müssen Testleser und Lektoren entscheiden. Alles in allem glaube ich, dass dies ein Buch für Fans von Andreas und Sascha werden könnte. Dieses Mal sind wir übrigens schon wieder nicht im hohen Norden wie in Zerrspiegel und in der Hamburg-Reihe, sondern im Ruhrgebiet, mit all seinen schönen und hässlichen Seiten. Beware! 
  • Tag 10: (wieder mit Verspätung): Die Hälfte ist geschafft. Der Counter steht bei 26 000 Wörtern. Ich bin zufrieden. Angesichts der vielen Ablenkungen hatte ich mehr Ausfälle erwartet. Einfach, weil ich müde bin oder zu viel zu tun ist. Allerdings kommt man sich schon ein bisschen fusselig vor, wenn man Leute sieht, die am siebten oder achten Tag ihre 50 000 voll haben. Woah! Sehr bewundernswert, aber auch irgendwie irritierend. Ich dachte immer, ich schreibe recht fix, sobald ich einmal dazu komme. Jetzt glaube ich das irgendwie nicht mehr. *hust* Aber Tempo ist natürlich nicht das Maß aller Dinge. 
    So, jetzt lege ich für heute mal los und vielleicht schaffe ich es ja auch noch irgendwie, meine Mails danach zu beantworten. Schaun mer mal. ;) 
  • Tag 11: Jau, das lief richtig rund. Ich bin ein gutes Stück weitergekommen. Zwar gab es heute keine Beziehungsszene, aber eine wichtige Familienszene. Ich stelle zu meiner großen Überraschung fest, dass ich es mag, Kinder als Protagonisten zu haben. Mir geht es dabei weniger um das Familienidyll - das gibt es hier eh nicht in dem Sinne -, sondern viel mehr um die Chance, mit ungefilterten Charakteren umzugehen. Mit zwei Kindern im Vorschulalter, die Fragen stellen und noch nicht dauernd überlegen, was man wohl lieber nicht sagt, habe ich ganz neue Möglichkeiten, die Hauptcharaktere in Schwierigkeiten zu bringen. "Kindermund tut Wahrheit kund." In diesem Sinne sehe ich händereibend in Richtung einer nahen Szene, bei der die Kleinen sich so richtig schön daneben benehmen werden. 
  • Tag 12: Die Szene vom Vortag erfolgreich beendet. Das war's dann aber auch. Immerhin ist Sonntag, und das trübe Novemberwetter verwandelt mich zuverlässig in ein Murmeltier. Insofern habe ich es beim Minimumsoll belassen und ansonsten Binge-Watching betrieben. 
  • Tag 13: Es ist Montag, es ist arschkalt da draußen und was mache ich? Schreibe von heißen Sommertagen, an den kein geistig gesunder Mensch freiwillig vor die Tür geht. Außer meinen Protagonisten natürlich. Aber sie haben gute Gründe, die auch ich nur schlecht entkräften könnte. 
    Allgemein sind die Wortzahlen ganz gut geflossen, aber ich warte immer noch auf diesen einen Wow-Tag, an dem sämtliche Knoten platzen und es einfach rauscht. Aber ich fürchte, das ist so ein Ein-bewachter-Milchtopf-kocht-nie-Szenario. Später, wenn der NaNo durch ist, werde ich vermutlich in einen hysterischen Schreibrausch fallen und an zwei Tagen so viel Stoff durchhauen, dass es meine Tastatur fraggt. Und wenn ich nicht so ein Statistikfreak wäre, wäre das auch ganz egal, nicht wahr? Hauptsache, es geht weiter!
    Apropos Statistiken: Vom aktuellen Projekt stehen etwa 75 000 Worte. Je nach Schlüssel, den man anlegt - und ich weiß gerade gar nicht genau, welchen Cursed benutzt -, sind das so um die 250 Seiten. Wohin soll das nur wieder führen? 
  • Tag 14: Hier bitte das gute alte ZONK-Geräusch einfügen. Heute ist einer dieser Tage, an denen ich mich erinnere, welche Schattenseiten kreative Berufe haben. Abgesehen natürlich davon, dass man sich damit im Normalfall nicht gerade ein Schloss leisten kann. (Aber wer braucht schon Schlösser, hm? Die wollen auch nur geputzt werden.)
    Früher konnte ich Privates ganz gut hinter mir lassen, sobald ich auf der Arbeit war. Entweder, weil sich spätestens beim ersten Kunden der innere Schalter auf "Lächeln und nett sein" umgelegt hat, oder weil man sich Aufgaben gesucht hat, die den Frust abgebaut haben. Ich empfehle da wildes "In alten Verpackungen herumspringen", um sie zu zerkleinern. Eine Wohltat für Körper und Seele. 
    Beim Schreiben ist das alles etwas anders. Manchmal kann man sich natürlich in eine Geschichte hineinbegeben, die einem hilft. Das sind dann die Sachen, bei denen ich es mir immer drei Mal überlege, ob ich sie veröffentliche. Doch meistens geht es mir so, dass ich mit Quark im Kopf, Ärger im Bauch und/oder Sorgen Schwierigkeiten habe, die Muse tanzen zu lassen. Ich finde dann einfach die innere Ruhe nicht und das macht mich zusätzlich nervös und - ehrlich gesagt - sogar grantig. 
    Besonders heute ist so ein Tag, an dem ich mir selbst in den Hintern beißen könnte. Vor mir liegt eine Szene, auf die mich sehr freue. Obwohl sie storytechnisch zwar wegweisend, aber nicht unbedingt unerlässlich und kriegsentscheidend ist, empfinde ich diesen kleinen Ausschnitt als besonders kostbar. Und was ist los? Mein Kopf verknotet sich, mindestens 15 Prozent von mir hängen am Telefon, der Rest muss "dringend was nachgucken" und "Hey, woher kommt der Dreck da?" rufen. Anders gesagt: Es geht nicht. 
    Lange Rede, kurzer Sinn: Heute gab's nur das Minimum, was ich sogar teilweise heute Nacht schon geschrieben habe. Aber der NaNo ist immer noch im Rhythmus. Morgen dann wieder mehr. 
  • Tag 15: Dies sind die Dinge, die man nicht verstehen muss, die aber dennoch passieren: An Tag Nr. 14 ist es ein einziges Geholper, an Tag Nr. 15 explodiert die Kreativität und es "geschieht" einfach. Ob das das berühmte Orm ist, dass Walter Moers, pardon, Hildegund von Mythenmetz in seinen Romanen beschreibt? Das Alphabet der Sterne? Wenn ja, darf es gern bleiben. Einziehen. Mein Bett haben. Und meinen Kühlschrank auch. Jawohl!
    Mit anderen Worten: ein bildschöner, runder, sehr effektiver Tag. 
  • Tag 16: Ich ziehe in Erwägung, mich für eine Doktorarbeit zur Verfügung zustellen. Ich mache alle Untersuchungen mit. Nur das Gehirn muss drinbleiben. Wirklich: Ich verstehe dieses Auf und Ab im Schreibfluss nicht. Heute war's wieder wie Tag 14, nachdem gestern so fantastisch war. Wer kommt da mit mir? Ich meine, wir reden hier schließlich nicht von sonstwas für Zielen pro Tag. In Buchform sind das je nach Druckstandard fünf bis sechs Seiten. *Kopfkratz* Egal! Manche Mysterien muss man nicht aufklären. 
  • Tag 17: Chaostage mal anders. Heute war meine Rechnerzeit sehr knapp. Das Limit habe ich dadurch zwar geschafft, aber nicht ansatzweise das, was ich mir vorgenommen habe. Es gibt einfach so Tage... Da klingelt dauernd das Telefon und irgendwie sind nie gute Nachrichten dabei, sondern nur solche, die einen Rattenschwanz nach sich zu ziehen. So what: Ich bin immer noch im Zeitplan. 
  • Tag 18: Das war's. Offiziell habe ich den NaNoWriMo 2017 gemeistert. Heißt, ich bin über die magische Zahl von 50 000 Wörtern gegangen. In einer Gruppe von 33 Autoren bin ich damit der achte, der dieses Ziel erreicht. 
    Heute war das Schreiben ein einziger Rauschzustand. So muss es sein. Ich vermute ja, dass dabei dieselben Hormone wie beim Joggen ausgeschüttet werden. ;) Und ein Protagonisten, der auf den letzten zweitausend Wörtern einen hysterischen Anfall plus Erkenntnis erleidet, ist eine wirklich große Hilfe. Kurz gesagt: ich bin sehr zufrieden. Aber das bedeutet nicht, dass ich jetzt die Füße hochlege. Morgen geht es weiter. Ich möchte die Tagesfrequenz von mindestens 1667 pro Tag halten. 
  • Tag 19: Gestern habe ich einen meiner Protagonisten in einer hässlichen Situation zurückgelassen. Seltsamerweise sind es oft gerade diese Situation, die besonders gut zu schreiben sind. Mag sein, dass ich mich darin emotional sehr stark engagiere und dadurch nicht mehr viel von meiner Umwelt wahrnehme. Erst recht keine Uhr. Entsprechend ging es heute sehr entspannt und fix weiter. Ich hab mir den größten Teil des Tags immer noch freinehmen können. Morgen geht's dann wieder etwas ausführlicher rund, hoffe ich. Denn hey, jetzt will ich die 75 000. Das war ja wohl klar, oder? ;)
  • Tag 20 (verspätet): Uiui. Ich wusste, ich hab was vergessen... Auf jeden Fall einen Schreibtag, der mich ein Stück vorwärts gebracht hat. Das Thema ist im Moment hart. Ich merke richtig, wie sich mir beim Schreiben das Nackenfell sträubt. 
  • Tag 21 (verspätet): Auch hier der Nachtrag. Ich merke langsam, dass mich das Dauerschreiben ein bisschen ermüdet. Kein freier Tag seit dem 1. November. *schnauf* Natürlich, es ist ein wunderbarer Job und ein tolles Hobby, aber beides vereint ist es eben doch Arbeit. Und ich merke definitiv, dass ich anders beim Schreiben drauf bin als noch vor acht Jahren, als es nur ein Hobby war. Ich bin fokussierter, mehr auf die unerreichbare Perfektion ausgerichtet. 
    Des Weiteren ist es immer wieder (k)eine Freude, mich an gewisse Themenkreise ranzutasten. Es gibt einfach Dinge, die mir näher gehen als andere. Siehe gesträubtes Nackenfell im vorherigen Beitrag. Das motiviert aber auch ungemein, die Protagonisten weiterzubringen, sie aus ihrer Lage zu befreien, in die ich sie so grausam hineingestoßen habe. Gleich geht's weiter. Der erste große Streit bzw. das, was dabei herauskommt, wenn einer Diskussionsbedarf sieht und der andere gar nicht weiß, wie man mit so etwas umgeht. 
  • Tag 22: This is war! Heute habe ich echt gedacht, ich schmeiße hin. Der innere Schweinehund war sehr laut. SEHR laut. "Du hast es doch schon geschafft. Wieso unbedingt jeden Tag die Bilanz weiter erfüllen?" Aber am Ende drängelte die Szene dann doch los. So ist das eben manchmal. Man hat schon fast aufgegeben, dann geben einem die Protagonisten eins mit dem Baseball-Schläger drüber und sagen: "Pardon, aber SO nicht." 
  • Tag 23: Offenbar habe ich den Schweinehund gestern so sehr getreten, dass er heute erst gar keinen Auftritt gewagt hat. Entsprechend fließt es... und fließt es...
    Ehrlich gesagt denke ich darüber nach, eine Nachtschicht einzulegen. Das habe ich schon sehr lange nicht mehr gemacht, weil das leider immer ein bisschen den Lebensalltag torpediert. Allerdings gibt es wenig, was so viel Spaß macht, wie bei absoluter Stille im Haus an meinem Ork-Rechner zu sitzen und zu schreiben bis es dämmert. 
    Inhaltlich will ich mich nicht zu weit aus dem Fenster hängen, aber ich kann sagen, dass ich mich aktuell an einem Punkt befinde, an dem ich quasi das Spiegelbild zu den Ereignisse in einem anderen Buch von mir beschreibe. Das finde ich sehr spannend, da es Dinge betrifft, die in der öffentlichen Wahrnehmung oft verwechselt werden und doch so general-unterschiedlich sind. 

 

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Kommentare: 13
  • #1

    Inna Benz (Donnerstag, 26 Oktober 2017 01:03)

    Ich hab zuhause möglicherweise höchstens drei Bücher vom selben Autor, aber auch nur, durch eine Buchreihe. Von dir Raik, habe ich bisher alle Bücher gekauft. Und heute endlich auch Opiumschwaden... und danach auch gleich Wildfang!!! Ich freue mich drauf.

    Die Homepage ist auch wieder online. Läuft bei dir :).
    Freut mich sehr für dich und mach bitte weiter so!
    Liebe Grüße
    Inna, ein treuer Fan <3

  • #2

    Raik (Donnerstag, 26 Oktober 2017 01:08)

    Looool!
    Also erst mal vielen Dank, liebe Inna. Ich freu mich natürlich sehr über so hohes Lob!
    Auch wenn ich gerade vor Lachen fast vom Stuhl falle. Dein Kommentar ist unter einem Platzhalter für einen Artikel gelandet, der noch gar nicht fertig ist. Seltsamer Ausblick. XD

    Also noch einmal: von Herzen dankeschön.

  • #3

    Inna Benz (Donnerstag, 26 Oktober 2017 01:16)

    Achso :D.
    Na dann sieh es als Vorschlag für die Homepage, um eine Erweiterung eines Gästebuchs xD.

  • #4

    Kerstin (Mittwoch, 01 November 2017 15:09)

    Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß! ... und bin natürlich sehr gespannt *augenbrauenwackel*

    Für mich wird es der erste NaNoWriMo. Ich nehm das Event als Anlass und zur Motivation, um mal zu schauen, wie es ist regelmäßiger zu schreiben und vor allem etwas zu Ende zu bringen *hust* (oder überhaupt so weit voranzubringen, dass ich ein Ende sehen kann)

  • #5

    Raik (Mittwoch, 01 November 2017 20:44)

    Hallo Kerstin,

    herzlich willkommen im Schreibirrsinn. Ich wünsche dir auf jeden Fall schon mal ganz viel Spaß und einen Erfolg, wie du ihn dir erhoffst. Egal, ob er jetzt an Wortzahlen oder an bestimmte Schreibzeiten geknüpft ist. So oder so: Spaß sollte es zumindest meistens machen. (IMMER wäre zu viel verlangt. Es gibt ja auch hässliche Szenen oder Augenblicke, in denen man SO viel lieber im Bett liegen würde ...) *hust*

    GLG
    Raik

  • #6

    Piccolo (Freitag, 10 November 2017 17:54)

    Hey Raik,

    ich verfolge dein Tagebuch ganz aufmerksam. Es ist total spannend zu lesen.
    Allerdings muss ich auch zugeben, dass der heutige Eintrag mich etwas überrascht hat. Irgendwie hatte ich mir in den Kopf gesetzt, dass du vielleicht am Würfelspiel weiterschreiben würdest. Dabei kann ich nicht einmal sagen, warum das so war. Immerhin hast du nie etwas in der Richtung verlauten lassen. Egal, ich lass mich überraschen was letztendlich rauskommen wird.

    LG Piccolo

  • #7

    Raik (Montag, 13 November 2017 10:58)

    Huhu Piccolo,

    wundert mich gar nicht, dass sich das in deinem Kopf festgesetzt hat. Es war ja auch geplant, dass das Würfelspiel als nächstes kommt. Wenn sich nicht dieses Miststück von einem Projekt, das ich eigentlich schon mal mit dem Besenstiel von mir weggeschoben hatte, wieder aufgedrängt hätte ... Zumindest lässt sich sagen, dass ich damit hervorragend vorankomme und wir damit nur von einem Delay von ein paar Monaten reden.

    GLG
    Raik

  • #8

    Krümel (Dienstag, 14 November 2017 08:27)

    Hallo Raik!

    Das klingt prima, sehr vielversprechend! Wen Du in dem Tempo weiterschreibst, ist auch das Würfelspiel in zwei Bänden (drei, vier, mehr...?) bis Weihnachten fertig, yippieh! Habe gerade ein neues Bücherregal bekommen und daher noch ganz viel freien Platz....!!! ;-D

    Lieben Gruß
    Krümel

  • #9

    Raik (Freitag, 17 November 2017 12:58)

    Hallo Krümel,

    *lach* Hättest du mal nix gesagt: Gerade stehe ich hier wieder und das Schreiben hat mehr vom Fischen im Buchstabensalat als von allem anderen.
    Ziele und Voraussichten teile ich irgendwie im Moment lieber nicht mehr. Meine Pläne sind zu oft zersetzt worden. Aber ich sage mal so: Für 2018 sind drei Bücher geplant. Eins davon ist Wildfang 2, eins ist das aktuelle Projekt und dann ja... *hust* *HUST* Ich wage es nicht, es offiziell zu sagen. ;)

    GLG
    Raik

  • #10

    Krümel (Freitag, 17 November 2017 13:23)

    Hallo Raik!

    Ok, alles klar, Regalplatz ist reserviert - Wildfang 1 + 2, das aktuelle Projekt und Das, Dessen Name Nicht Genannt Werden Darf, in wieviel Bänden auch immer ;-) Und wann auch immer - ich sag da besser gar nix mehr ;-) . Darf ich Dir trotzdem viel Spaß beim Schreiben wünschen und dass es an möglichst vielen Tagen möglichst gut flutscht oder bringt das auch schon schlechtes Karma...? Dann streich das einfach wieder ;-)

    Lieben Gruß,
    Krümel

  • #11

    Raik (Freitag, 17 November 2017 13:31)

    Huhu Krümel,

    *lach* Ich glaube, das schlechte Karma kann nicht von außen aufgetragen werden. Das wäre ja noch schöner. Dann würde ja gar nix mehr erscheinen. Nein, ich habe nur das Gefühl, dass es jedes Mal schiefgeht, wenn ICH zu viel sage. ;)
    Vielleicht ist das ja ein Zeichen und irgendein Gott steht mit der Fliegenklatsche hinter mir und patscht mir jedes Mal eine, um mir seine Existenz zu beweisen. (Nein, ich schreibe gerade nicht Fantasy, nein, ich habe kein Fieber. Es ist nur der übliche Wahnsinn.)
    Regalplatz reservieren finde ich auf jeden Fall sehr gut. ;)

    GLG
    Raik

  • #12

    Anita (Donnerstag, 23 November 2017 17:10)

    Hallo Raik,
    ich freu mich, dass du dem "inneren Schweinehund" eins übergebraten hast :).
    Für mich können deine Geschichten nicht lang genug sein; also mach gerne und viel und lange und sowieso weiter!
    LG und weiterhin viel Spaß

  • #13

    Raik (Donnerstag, 23 November 2017 21:07)

    Huhu Anita,

    ich freu mich, von dir zu hören. :) Und Ja, deine persönlichen Vorlieben sind mir vage bekannt. *lach* Es wird. Ich sitze gerade zwischen 2 einschneidenden Plotpunkten und bewege mich eine Spur ängstlich dem zweiten entgegen. Der wird mich fordern. *schnauf* Aber manchmal ist das mit dem Schweinehunde so eine Sache ... Heute zum Beispiel hat er sich von vornherein abgemeldet. Kein Schweinehudn weit und breit, dafür sehr viel neuer Text.

    GLG gen NOrden
    Raik